Anreize für Open Science schaffen und wie können Bibliotheken dazu Impulse geben


Zumstein, Philipp ; Morgan, David Philip


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2026-05-19-BiblioCon2026-Zumstein-Open-Science-Impulse.pdf - Published

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URL: https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/ind...
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-722966
Document Type: Conference presentation
Year of publication: 2026
Conference title: BiblioCon 2026
Location of the conference venue: Berlin
Date of the conference: 19.-22.05.2026
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Publication language: German
Institution: Zentrale Einrichtungen > University Library
License: CC BY 4.0 Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Subject: 000 Generalities
Individual keywords (German): Open Science , Anreizmechanismen , wissenschaftliche Bewertungsverfahren
Keywords (English): Open Science , incentive mechanisms , scientific evaluation procedures
Abstract: Nach über 20 Jahren seit der Berliner Erklärung zu Open Access (OA) und viel Engagement im Bereich Forschungsdatenmanagement (FDM) ist die Umsetzung von Open Science immer noch ein andauernder Prozess. Als offene, transparente, reproduzierbare und inklusive Praktiken während des gesamten Forschungsprozesses geht Open Science weit über OA und FDM hinaus und stellt einen Kulturwandel im Wissenschaftssystem selbst dar. Auf individueller Ebene ist Open Science für viele Forschende ein Veränderungsprozess, welcher ohne klare Anreize oder Impulse mit Widerstand und auch Trägheit verbunden sein kann. Wenn Einrichtungen Policy Papiere verabschieden, dann hilft dies für deren Positionierung und weitere Prozesse können damit angestoßen werden. Die Wirkung auf einzelne Wissenschaftler*innen ist jedoch wahrscheinlich relativ begrenzt, da etwa für die Karriere relevante Bewertungsverfahren normalerweise kein Thema darin sind. Zu Bewertungsverfahren und Open Science wurde kürzlich ein ambivalentes Impulspapier vom Allianz-Schwerpunkt veröffentlicht, zu dem wir auch Stellung genommen haben. [1] Zwar spricht sich das Impuls-Papier dafür aus, dass Open Science langfristig als Teil der guten wissenschaftlichen Praxis anzusehen sein soll, aber setzt aktuell keine Anreize zu Open Science durch Anpassungen der Wissenschaftsbewertung. Bibliotheken können neben Unterstützungsangeboten auch Impulse geben, um ein breiteres Engagement mit Open Science zu fördern. Zum Beispiel organisieren und betreuen wir seit fast fünf Jahren spezielle Open Science Grants an der Universität Mannheim. Bei der Auswahl von Anträgen aus allen Fächern spielt die Open-Science-Implementierung ein wesentliches Bewertungskriterium und wir setzen damit bewusst einen Impuls. Neben weiteren Beispielen werden wir auch die Herausforderungen für Bibliotheken dabei diskutieren, insbesondere die Ausgewogenheit zwischen einer unterstützenden und einer impulsgebenden Rolle. [1] https://doi.org/10.5281/zenodo.17602816




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BASE: Zumstein, Philipp ; Morgan, David Philip

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ORCID: Zumstein, Philipp ORCID: 0000-0002-6485-9434 ; Morgan, David Philip

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