Dem Gefälligen zur Last : Untersuchungen zur Beweislastverteilung in § 280 I BGB


Keilmann, Annette



Document Type: Doctoral dissertation
Year of publication: 2006
The title of a journal, publication series: Schriften zum Bürgerlichen Recht
Volume: 338
Place of publication: Berlin
Publishing house: Duncker & Humblot
ISBN: 978-3-428-11931-8 , 3-428-11931-2 , 978-3-428-81931-7 , 978-3-428-51931-6
University: Universität Mannheim
Evaluator: Falk, Ulrich
Date of oral examination: 2 June 2005
Publication language: German
Institution: School of Law and Economics > Bürgerl. Recht, Rhetorik und Europ. Rechtsgeschichte (Falk 2002-2023)
Subject: 340 Law
Abstract: Aus praktischer Sicht ist die Verteilung der Beweislast bei der Haftung wegen Pflichtverletzung von größter Bedeutung. Die Zentralnorm des neuen Schuldrechts, § 280 I BGB, scheint insofern eine klare Regelung zu enthalten. Die Studie benutzt die zum althergebrachten Bestand des BGB zählenden Gefälligkeitsverträge als Prüfstein, um die Sachgerechtigkeit eines Kernstücks der Schuldrechtsreform auf die Probe zu stellen. Dabei erweist sich, daß die neue Regelung - entgegen der gesetzgeberischen Intention - von der bisherigen Rechtslage erheblich abweicht. Der Begründungsaufwand, um auf der aktuellen Normgrundlage eine angemessene Verteilung der Beweislast zu ermöglichen, ist beträchtlich. Annette Keilmann schlägt in der vorliegenden Untersuchung eine teleologische Reduktion des § 280 I 2 bei lediglich verhaltensbezogenen Pflichten vor. Daneben versteht die Autorin ihre Studie als Kritik der Schuldrechtsreform und versucht, die beobachteten Phänomene aus rechtstheoretischer und soziologischer Sicht zu deuten.




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