Polarization on social media and beyond : a comparative study of how social media influence inter-group attitudes


Gelovani, Shota


[img]
Vorschau
PDF
Shota Gelovani PhD Thesis.pdf - Veröffentlichte Version

Download (4MB)

URL: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:91-diss-2...
URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-708064
Dokumenttyp: Dissertation
Erscheinungsjahr: 2023
Ort der Veröffentlichung: München
Hochschule: Technische Universität München
Gutachter: Theocharis, Yannis
Datum der mündl. Prüfung: 2023
Sprache der Veröffentlichung: Englisch
Einrichtung: Philosophische Fakultät > Medien- und Kommunikationswissenschaft (Wessler 2007-)
Lizenz: CC BY 4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)
Fachgebiet: 300 Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Soziale Medien , politische Polarisierung , affektive Polarisierung , Ethnozentrismus , Gruppenidentität
Freie Schlagwörter (Englisch): social media , political polarization , affective polarization , ethnocentrism , group identity
Abstract: Digital media have changed the way we think about politics. The social media age has brought a new understanding of political participation: individuals now engage in politics by receiving, sharing, interacting with, and commenting on online political information. It has demonstrated beneficial consequences: broader accessibility of political participation, easiness of staying up to date about political developments, and facilitated interpersonal communication. However, the division into groups of like-minded individuals has been regarded as one of the risks of online communication. Receiving and sharing political information in such groups can be associated with a growing polarization of the public. Against this background, we also observe that the electorate has increasingly sorted itself along the party lines by other, presumably non-political characteristics, such as ethnicity. This dissertation explores whether using social media is associated with changes in polarization, controlling for confounding factors such as the frequency of cross-cutting discussions, contact with out-groups, political ideology, and demographic indicators. Building upon the logic of group identity, it draws parallels between affective polarization and ethnic polarization, or ethnocentrism. Employing Gordon Allport’s contact theory as the main framework, the dissertation argues that more frequent contact between political and ethnic in-groups and out-groups is associated with improved attitudes or lower polarization. By focusing on the cases of the United States, Germany, and Georgia, it also attempts to pave the way for future research to explore country-level differences despite significant hurdles associated with data availability and comparability.
Übersetzter Titel: Polarisierung in den sozialen Medien und darüber hinaus : eine vergleichende Studie zum Einfluss sozialer Medien auf gruppenübergreifende Einstellungen (Deutsch)
Übersetzung des Abstracts: Digitale Medien haben unser Denken über Politik verändert. Das Zeitalter der sozialen Medien hat ein neues Verständnis von politischer Partizipation hervorgebracht: Einzelpersonen engagieren sich jetzt in der Politik, indem sie politische Online-Informationen empfangen, teilen, mit ihnen interagieren und sie kommentieren. Diese Entwicklung hat positive Auswirkungen gezeigt: breitere Zugänglichkeit der politischen Partizipation, einfache Möglichkeit, sich über politische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und erleichterte zwischenmenschliche Kommunikation. Allerdings gilt die Aufteilung in Gruppen von Gleichgesinnten als eines der Risiken der Online-Kommunikation. Das Empfangen und Teilen politischer Informationen in solchen Gruppen können mit einer wachsenden Polarisierung der Öffentlichkeit einhergehen. Vor diesem Hintergrund beobachten wir auch eine soziale Sortierung der Wählerschaft zunehmend nach anderen, vermutlich unpolitischen Merkmalen wie der ethnischen Zugehörigkeit. Diese Dissertation untersucht, ob die Nutzung sozialer Medien mit Veränderungen der Polarisierung verbunden ist. Insbesondere Störfaktoren wie die Häufigkeit von Querschnittsdiskussionen, Kontakt mit Fremdgruppen, politische Ideologie und demografische Indikatoren werden berücksichtigt. Aufbauend auf der Logik der Gruppenidentität zieht diese Arbeit Parallelen zwischen affektiver Polarisierung und ethnischer Polarisierung bzw. Ethnozentrismus. Die Kontakttheorie nach Gordon Allport bildet den Hauptrahmen der Dissertation. Nach dieser Argumentation ist ein häufigerer Kontakt zwischen politischen und ethnischen Eigen- und Fremdgruppen mit positiveren Einstellungen bzw. geringerer Polarisierung verbunden. Die empirischen Untersuchungen fokussieren sich auf die Fälle der Vereinigten Staaten, Deutschland und Georgien. Dieses Vorgehen verfolgt das Ziel, den Weg für zukünftige Forschungen zu ebnen, um Unterschiede auf Länderebene trotz erheblicher Hürden im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit von Daten zu untersuchen. (Deutsch)




Das Dokument wird vom Publikationsserver der Universitätsbibliothek Mannheim bereitgestellt.

Dieser Datensatz wurde nicht während einer Tätigkeit an der Universität Mannheim veröffentlicht, dies ist eine Externe Publikation.




Metadaten-Export


Zitation


+ Suche Autoren in

BASE: Gelovani, Shota

Google Scholar: Gelovani, Shota

ORCID: Gelovani, Shota ORCID: 0000-0003-4014-890X

+ Download-Statistik

Downloads im letzten Jahr

Detaillierte Angaben



Sie haben einen Fehler gefunden? Teilen Sie uns Ihren Korrekturwunsch bitte hier mit: E-Mail


Actions (login required)

Eintrag anzeigen Eintrag anzeigen