Machen Kleider wirklich Schule? Eine längsschnittliche Analyse der Effekte des Tragens von einheitlicher Schulkleidung


Dickhäuser, Oliver ; Helgert, Johannes ; Köppe, Anna



URL: https://elibrary.utb.de/doi/10.2378/peu20090104
Additional URL: https://elibrary.utb.de/doi/pdf/10.2378/peu2009010...
Document Type: Article
Year of publication: 2009
The title of a journal, publication series: Psychologie in Erziehung und Unterricht
Volume: 56
Issue number: 1
Page range: 38-48
Place of publication: München
Publishing house: Reinhardt
ISSN: 0342-183X
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Publication language: German
Institution: School of Social Sciences > Pädagogische Psychologie (Dickhäuser 2008-)
Subject: 150 Psychology
Abstract: Es wurde untersucht, welche Effekte das Tragen von Schulkleidung hat. Die Längsschnittstichprobe umfasste n = 333 Schüler, darunter Schüler einer Versuchsschule, die entweder verpflichtend (Stufe 5) oder freiwillig (Stufe 6) Schulkleidung trugen und Schüler einer anderen Schule, in der es keine einheitlichen Bekleidungsvorschriften gab. Erfasst wurden zu Beginn und Ende des Schuljahres soziale Merkmale (Sozialklima) und stärker unterrichtsbezogene Variablen (Lernzielorientierung, Aufmerksamkeit) sowie der Stellenwert von Kleidung und die Einstellung zu Schulkleidung im Selbstbericht. Zu einem dritten Messzeitpunkt wurde die Schulleistung anhand eines standardisierten Jahrgangsstufentests erfasst. Die Variablen entwickelten sich für die Träger vs. Nichtträger nicht unterschiedlich. Einzige Ausnahme bildete die Einstellung zu Schulkleidung: Diese wurde im Laufe des Schuljahres bei den Trägern von Schulkleidung stärker negativ als bei den Nichtträgern. Mögliche Ursachen für die Befunde werden diskutiert.




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