GEG-Novellierung: Das „Heizungsgesetz“ und die Bundestagswahl 2025


Chlond, Bettina ; Graevenitz, Kathrine von


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URN: urn:nbn:de:bsz:180-madoc-712535
Dokumenttyp: Arbeitspapier
Erscheinungsjahr: 2025
Titel einer Zeitschrift oder einer Reihe: ZEW policy brief
Band/Volume: 2025-07
Ort der Veröffentlichung: Mannheim
Sprache der Veröffentlichung: Deutsch
Einrichtung: Sonstige Einrichtungen > ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre > Empirische Umweltökonomik (von Graevenitz 2021-)
MADOC-Schriftenreihe: Veröffentlichungen des ZEW (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) > ZEW policy brief
Fachgebiet: 330 Wirtschaft
Abstract: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), umgangssprachlich auch „Heizungsgesetz“ genannt, sorgte in den letzten Jahren für viele Diskussionen in Öffentlichkeit, Medien und Politik. Die meisten Zeitungen berichteten ausgiebig über den Entwurf der GEG-Novellierung, wobei er überwiegend negativ bewertet wurde. Während die Zufriedenheit mit dem Spitzenpersonal aller Koalitionspartner insgesamt zurückging, sanken die Beliebtheitswerte des damaligen Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne) am stärksten. Diese Entwicklungen ließen viele Analyst/innen in Medien und Wissenschaft zu dem Schluss kommen, dass die negative Berichterstattung hauptsächlich den Grünen geschadet hat. In dieser Kurzanalyse testen wir die Hypothese, ob insbesondere die Grünen aufgrund der GEG-Novellierung Wählerstimmen verloren haben. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl Grüne als auch SPD in westdeutschen Gemeinden mit höherem Anteil an fossilen Heizungen höhere Stimmenverluste hatten. Die Grünen verloren jedoch etwas weniger stark als die SPD. In ostdeutschen Gemeinden änderten sich die Stimmanteile der Parteien der Mitte nicht signifikant. Die Parteien an den Rändern des politischen Spektrums profitierten (AfD im „Osten“, Linke im „Westen“). Insgesamt ist der Zusammenhang zwischen dem Anteil an fossilen Heizungen und Stimmenverlusten eher schwach und kann den Verlust der Grünen bei den Wahlen nicht erklären.




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